Gebetsmeinungen des Papstes für Dezember 2012
1. Dass Zuwanderer in aller Welt, vor allem in christlichen Gemeinden großherzig und mit authentischer Liebe aufgenommen werden.
2. Dass
Christus sich der ganzen Menschheit in jenem Licht offenbart, das von
Bethlehem ausstrahlt und sich auf dem Antlitz seiner Kirche
widerspiegelt.
Samstag, 1. Dezember 2012
Donnerstag, 1. November 2012
Beten wir mit dem Heiligen Vater
Gebetsmeinung des Papstes für November 2012
1. Dass Bischöfe, Priester und alle Diener des Evangeliums ihre Treue zum gekreuzigten und auferstandenen Herrn mutig bezeugen.
2. Dass die pilgernde Kirche auf der Erde als Licht der Nationen leuchtet.
1. Dass Bischöfe, Priester und alle Diener des Evangeliums ihre Treue zum gekreuzigten und auferstandenen Herrn mutig bezeugen.
2. Dass die pilgernde Kirche auf der Erde als Licht der Nationen leuchtet.
Montag, 1. Oktober 2012
Beten wir mit dem Heiligen Vater
Gebetsmeinungen des Papstes für Oktober 2012
1. Für die Entwicklung und den Fortschritt der Neuevangelisierung in Ländern mit alter christlicher Tradition.
2. Dass die Feier des Weltmissionssonntags der Evangelisierung neue Impulse schenkt.
1. Für die Entwicklung und den Fortschritt der Neuevangelisierung in Ländern mit alter christlicher Tradition.
2. Dass die Feier des Weltmissionssonntags der Evangelisierung neue Impulse schenkt.
Samstag, 1. September 2012
Beten wir mit dem Heiligen Vater
Gebetsmeinungen des Papstes für September 2012
1. Dass Politiker stets ehrlich, integer und wahrheitsliebend handeln.
2. Dass in christlichen Gemeinden die Bereitschaftwächst, Missionare, Priester und Laien, und konkrete Mittel für arme Kirchen zur Verfügung zu stellen.
1. Dass Politiker stets ehrlich, integer und wahrheitsliebend handeln.
2. Dass in christlichen Gemeinden die Bereitschaftwächst, Missionare, Priester und Laien, und konkrete Mittel für arme Kirchen zur Verfügung zu stellen.
Mittwoch, 1. August 2012
Beten wir mit dem Heiligen Vater
Gebetsmeinungen des Papstes für August 2012
1. Dass Inhaftierte gerecht behandelt werden und ihre Menschenwürde geachtet wird.
2. Dass junge Menschen, die zur Christusnachfolge berufen sind, bereit sind, das Evangelium bis an die äußersten Grenzen der Erde zu verkünden und zu bezeugen.
1. Dass Inhaftierte gerecht behandelt werden und ihre Menschenwürde geachtet wird.
2. Dass junge Menschen, die zur Christusnachfolge berufen sind, bereit sind, das Evangelium bis an die äußersten Grenzen der Erde zu verkünden und zu bezeugen.
Sonntag, 1. Juli 2012
Beten wir mit dem Heiligen Vater
Gebetsmeinungen des Papstes für Juli 2012
1. Dass alle Arbeit finden und diese in stabilen und sicheren Verhältnissen ausüben können.
2. Dass christliche Volontäre, die in der Mission tätig sind, die Liebe Christi bezeugen.
1. Dass alle Arbeit finden und diese in stabilen und sicheren Verhältnissen ausüben können.
2. Dass christliche Volontäre, die in der Mission tätig sind, die Liebe Christi bezeugen.
Freitag, 1. Juni 2012
Beten wir mit dem Heiligen Vater
Gebetsmeinungen des Papstes für Juni 2012
1. Dass die Glaubenden in der Eucharistie die lebendige Gegenwart des Auferstandenen erkennen, der sie im Alltag begleitet.
2. Dass Christen in Europa die eigene Identität wieder erkennen und mit neuem Schwung an der Verkündigung des Evangeliums mitwirken.
1. Dass die Glaubenden in der Eucharistie die lebendige Gegenwart des Auferstandenen erkennen, der sie im Alltag begleitet.
2. Dass Christen in Europa die eigene Identität wieder erkennen und mit neuem Schwung an der Verkündigung des Evangeliums mitwirken.
Dienstag, 1. Mai 2012
Beten wir mit dem Heiligen Vater
Gebetsmeinungen des Papstes für Mai 2012
1. Dass in der Gesellschaft Initiativen ergriffen werden, die die Rolle der Familie schützen und stärken.
2. Dass Maria, Königin der Welt und Stern der Evangelisierung, alle Missionare bei der Verkündigung ihres Sohnes Jesus Christus begleitet.
1. Dass in der Gesellschaft Initiativen ergriffen werden, die die Rolle der Familie schützen und stärken.
2. Dass Maria, Königin der Welt und Stern der Evangelisierung, alle Missionare bei der Verkündigung ihres Sohnes Jesus Christus begleitet.
Sonntag, 1. April 2012
Beten wir mit dem Heiligen Vater
Gebetsmeinung des Papstes für April 2012
1. Dass viele junge Menschen dem Ruf des Herrn zum Priester- und Ordensleben folgen.
2. Dass der auferstandene Christus Zeichen der sicheren Hoffnung für Männer und Frauen in Afrika ist.
1. Dass viele junge Menschen dem Ruf des Herrn zum Priester- und Ordensleben folgen.
2. Dass der auferstandene Christus Zeichen der sicheren Hoffnung für Männer und Frauen in Afrika ist.
Dienstag, 13. März 2012
Hans Küng präsentiert sein Jesus-Buch
Dieses Ereignis - nebst der dabei getätigten üblich inhaltsarmen Aussagen, für die Küng allerdings mittlerweile ein Altersbonus zugestanden werden kann - soll im folgenden Beitrag gebührend ignoriert werden:
Linkempfehlung zum Thema: Joseph Ratzinger (Benedikt XVI.): Jesus von Nazareth, Band I, Band II
Standort:
Basel, Schweiz
Montag, 12. März 2012
Zwischen Basel und Chur liegt die Pastoral
Seitdem Bischof Vitus Huonder seinen Hirtenbrief veröffentlichte (den ich eigentlich kommentieren wollte, aber mir lief in den letzten Tagen und Woche zunehmend die Zeit davon...) erleben wir ein nicht enden wollendes Pressegeplänkel darum.
In der Hitze des Gefechts ist es manchmal wichtig, den Rauch kurz abziehen zu lassen, damit man klarer erkennt, was eigentlich los ist. Los ist folgendes:
- Der Bischof von Chur hat einen Hirtenbrief geschrieben. Das ist sein Recht als Bischof und absolut nichts Neues.
- Der Bischof von Chur erinnert an Grundlagen der kirchlichen Lehre. Und nicht etwa nur des Kirchenrechts, wie überall behauptet, denn das kanonische Recht entspringt dem Glauben der Kirche und definiert die sich daraus ergebenden Konsequenzen möglichst präzise. "Angeordnet" hat der Bischof dabei gar nichts. Und Neues erklärt auch nicht. Alles war schon vorher da, und steht im Konsens mit der weltumfassenden katholischen Kirche und den - anbei bemerkt - immer zahlreicher werdenden katholischen Gläubigen allerorten.
- Nichts von dem, was Vitus Huonder in seinem Hirtenbrief schreibt, ist neu. Schon das macht die Aufregung darum suspekt. Aber die hysterischen Reaktionen darauf, dass die Kirche nicht hinter jeder Mode herläuft, sind auch nicht neu. Ganz im Gegenteil.
- Viele Kommentatoren äußern sich zu diesem Hirtenbrief. Meistens übrigens mehr lang als breit. Den Kommentaren ernimmt man unschwer, dass die wenigsten Autoren diesen Brief überhaupt gelesen, abgewogen und verstanden haben. Mithin regt sich der größere Teil der Pressekommentare über etwas auf, das weder verstanden, noch geprüft wurde. Auch das ist nicht neu, allerdings gerade vor dem Hintergrund des journalistischen Berufsethos ein Armutszeugnis.
Nun veröffentlicht die Aargauer Zeitung einen Bericht, in dem scheinbar der Basler Bischof Felix Gmür sich - erneut - gegen den Churer Bischof Vitus Huonder stellt. Doch dieser Artikel vedient es, genauer untersucht zu werden.
Zunächst gilt es immer zu bedenken: je schlechter die Nachricht, desto besser verkauft sich die Nachricht. Das ist ein ganz simpler medialer Grundsatz. Und da Berichterstattung über kirchliche Themen erstens eine gewisse Kompentenz voraussetze, zweitens ehrliches Interesse und drittens aufmerksames Zuhören, was alles offensichtlich nicht mehr investiert wird, beschäftigt man sich lieber mit kirchlichen Skandalen oder innerkirchlichen Machtkämpfen. Und wenn es diese nicht gibt, werden sie eben konstruiert. Nicht weniger als das ist hier der Fall:
In seinem Hirtenbrief ruft der Bischof von Chur den Gläubigen seiner Diözese die Grundlagen des zwischenmenschlichen Zusammenlebens unter besonderer Berücksichtigung des Ehesakraments ins Gedächtnis. Wer die nackten Zahlen zu Eheschließungen und Scheidung studiert und weiss, wie mangelhaft die Vorbereitung mancher Brautpaare auf das Sakrament ist (wer Genaueres wissen will, erkundige sich bei einem gestandenen Pfarrer) erkennt leicht, dass das dringend notwendig ist. Die Empörung allerorten liefert ihrerseits den besten Beweis. Ob das allen Empörten klar ist, sei dahingestellt...
Der Bischof von Basel, Felix Gmür, erklärt nun irgendwo beiläufig, dass man über diese Grundlagen die Barmherzigkeit, mit anderen Worten die Pastoral, also die praktische Umsetzung des kirchlichen Glaubens in die konkrete Lebenssituation der Gläubigen, nicht aus den Augen verlieren dürfe. Er widerspricht dabei Bischof Huonder keineswegs, sondern ergänzt einen wesentlichen Aspekt.
Prompt wird daraus um der guten Schlagzeile willen ein Konflikt zwischen beiden Bischöfen herbeigeschrieben. Ob es einen solchen gibt, entzieht sich meiner Kenntnis und ehrlich gesagt auch meinem Interesse. Anhand der von den Medien gelieferten Fakten vermag ist das jedenfalls nicht zu erkennen.
Und Bischof Gmürs Aussagen sind keineswegs als Absage an das Kirchenrecht und den katholischen Glauben zu verstehen (wenn Bischöf Gmür - und davon ist auszugehen - auf dieser Grundlage steht und stehen will): er leugnet nicht die Unauflösbarkeit der Ehe, sondern weist auf die schlichte Tatsache hin, dass das immer häufigere Scheitern von Ehen bisher in der Pastoral keine befriedigende Antwort gefunden hat.
Die radikale Ausgrenzung der Betroffenen ist keine Lösung. Und natürlich auch nicht das heute so gerne geforderte Gegenteil: das Recht, ein vor Gott (sic!), der Kirche (sic!) und der Öffentlichkeit (sic!) feierlich gegebenes Versprechen jederzeit folgenlos brechen zu können und so zu tun, als sei nichts gewesen. Das Problem ist ebenso aktuell wie alt: die Sünde verdammen, aber den Sünder lieben. Ohne den Sünder zu verdammen und die Sünde als liebenswert darzustellen. Das ist bisher - sowohl von der einen, als auch von der anderen Seite her betrachtet - wohl nicht immer gelungen.
Was die erwähnte Zeitung dann weiter in die Aussagen des Basler Bischofs hineinorakelt, will ich weiter nicht kommentieren. Es ist zu offensichtlich, dass hier Gegensätze konstruiert werden sollen, mit denen die Medien ein Einfallstor haben, die innerkirchlichen Geschicke manipulieren und statt neutral zu berichten vielmehr die Geschichten selber zu schaffen, über die man dann schreiben kann. Vor diesen Karren dürfen wir uns aber nicht spannen lassen. Und Bischof Felix möge es mir nachsehen, wenn ich so vermessen bin, ihn zu warnen: er möge aufpassen, nicht von bestimmten Kräften vereinnahmt zu werden. Dieser Eindruck entstand in der letzten Zeit häufiger, und die Eigendynamik die das entwickeln kann, haben wir schon andernorts erleben dürfen. Dabei sind schon Bischöfe selbst unter die Räder geraten. Die Presse ist da gnadenlos.
Und eine letzte Bemerkung: es mögen nicht nur jene Journalisten aufhören zu gackern, die irgendwo irgendetwas läuten hören, aber sich nicht die Mühe machen, gründlich und objektiv (!!!) zu recherchieren. Es möge sich in Zukunft auch Verbände zurückhalten, die sich katholisch nennen aber offensichtlich nicht einmal einen klaren Gedanken zu fassen in der Lage sind, wenn das, was hier geschrieben wurde, denn stimmt:
"Als «brüskiert» bezeichnete sich am Montag auch der Schweizerische Katholische Frauenbund (SKF). Die grösste konfessionelle Frauenorganisation der Schweiz liess ausrichten, dass geschiedene Wiederverheiratete nicht von den Sakramenten ausgeschlossen werden dürften, auch nicht vom Ehesakrament."
Geschieden und Wiederverheiratet will heiraten dürfen? Was denn nun, dritte Ehe ohne Scheidung? Oder sind die Damen der SKF alle geschieden, dass sie "brüskiert" sein könnten? Es müsste mal jemand diese Aussage in klares Deutsch übersetzen. Sie ist nämlich beim besten Willen nicht nachvollziehbar.
Und das die Damen sich nur der Schlagzeile wegen redlich empören, will man ihnen ja nicht unterstellen, oder?
In diesem Sinne: es mögen sich alle etwas zurückhalten. Die einen aus diesen Gründen, die anderen aus jenen. Ich selbst mich auch, denn mit mir gehen die Pferde sonst auch oft genug durch. Und es mögen vor allem jene gläubigen Katholiken nicht verzweifeln, die den Episkopat schon wieder tief gespalten sehen. Es gibt legitime Meinungsunterschiede, und in diesem Fall sind schlicht zwei Seiten derselben Medaille beleuchtet worden. Der Rest ist Pressekonstruktion. Fallt nicht darauf herein!
Und zum Schluss darf ich eine Anmerkung zur "Barmherzigkeitspraxis" Jesu machen, die gerne für alles Mögliche und vor allem für alles Unmögliche mißbraucht wird und alle berufen sich auf das Gleichnis von der Ehebrecherin und das Wort "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein."
Ja, es ist wahr, dass auch Christus die Frau nicht verurteilt hat. Keinesfalls aber hat er ihren Ehebruch gelobt. Der so gerne unterschlagene Satz, der dann folgt lautet nämlich: "Geh hin und sündige nicht mehr!"
Gerade in der Fastenzeit sollte ja Gelegenheit genug sein, diesen Satz gründlich zu bedenken. Und dazu wünsche ich allen Menschen guten Willens Stärke, Mut und Glaubensfreude.
Freitag, 9. März 2012
Prälat Imkamp zum "Dialogprozess"
![]() |
| Bildquelle: Radio Vatikan |
Wie immer unübertroffen, diesmal im Vatican-Magazin:
"Tatsächlich habe ich das Reden von Dialogprozessen und Gesprächsfähigkeit oft als faktische Ausgrenzung erlebt. Häufig genug machen sich Räte zu Inquisitionstribunalen und fällen Urteile über Abwesende – auch in Glaubensdingen! Die Geräusche, die bei diesen Selbstgesprächen einer Funktionärskaste entstehen, sind noch lange kein Dialogprozess! Dieses ganze System ist eine Realsatire, ein sehr teures Schulbeispiel für Selbstreferenzialität, über deren materiellen Kosten man einmal reden sollte. Natürlich wird eine solche Aussage sofort als undifferenziert oder fundamentalistisch qualifiziert. Der „mündige“ Laie ist häufig genug nur der Nachsprecher von klerikalen „Groß“-Theologen, die eine andere Kirche wollen."
Donnerstag, 1. März 2012
Beten wir mit dem Heiligen Vater
Gebetsmeinung des Papstes für März 2012
1. Dass der Beitrag der Frau zur gesellschaftlichen Entwicklung weltweit in angemessener Weise anerkannt wird.
2. Dass der Heilige Geist all jenen Standhaftigkeit schenkt, die vor allem in Asien als Christen diskriminiert, verfolgt und zum Tode verurteilt werden.
1. Dass der Beitrag der Frau zur gesellschaftlichen Entwicklung weltweit in angemessener Weise anerkannt wird.
2. Dass der Heilige Geist all jenen Standhaftigkeit schenkt, die vor allem in Asien als Christen diskriminiert, verfolgt und zum Tode verurteilt werden.
Donnerstag, 23. Februar 2012
Das Problem mit dem Weltbild...
...der Kirche und dem Unternehmen "Weltbild" geht in eine weitere jämmerliche Runde. Nach der Rücknahme des aus rein praktischen Gründen unmöglichen Sofortverkaufs und der verständlichen Mahnung, die Verantwortung für die mehr als sechstausend Mitarbeiter des Unternehmens nicht zu vergessen, soll das Problem nun elegant durch die Kreierung eines neuen Eigentümers (einer juristischen Person) umgangen werden.
Für mich ein weiterer klarer Beweis, dass den Bischöfen noch immer nicht klar ist, wo bei "Weltbild" überhaupt das Problem liegt. Niemand hat etwas gegen eine gut funktionierende kirchliche Buchhandelskette. Das Problem ist einerseits, dass das christliche Profil des Unternehmens sich nicht im Sortiment niederschlägt, und andererseits Dinge im Sortiment geführt werden, die auch Menschen mit Stil und gutem Geschmack die Haare zu Berge stehen lassen, die nicht kirchlich gebunden sind.
Statt um irgendwelche formaljuristischen Lösungen herumzueiern wäre es notwendig, das Sortiment des Unternehmens zu bereinigen und um gute und bezahlbare christliche Literatur zu ergänzen (wieso liegen eigentlich die Rechte für alle relevanten kirchlichen, theologischen und liturgischen Bücher beim Herder-Verlag, wenn man das auch günstiger über "Weltbild" vertreiben könnte?) sowie die Suchmaschinenfunktionen, die auf die Gesamtkataloge des deutschen Buchhandels zugreifen, zu optimieren.
Geschähe das, wären alle anderen Diskussionen erledigt. Mir wird dieses Trauerspiel mit jeder weiteren Runde unbegreiflicher.
Dienstag, 21. Februar 2012
Sie sind zu jung, gnä' Frau!
Der 84jährige Papst Benedikt XVI. beim Empfang der neuen Kardinäle zur Mutter (ebenfalls 84 Jahre alt) von Timothy Kardinal Dolan: "Sie sind zu jung, um die Mutter eines Kardinals zu sein."
Shirley Dolan: "Können Sie das unfehlbar feststellen?"
(Quelle: New York Daily News)
Montag, 20. Februar 2012
Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich
Aus der heutigen FAZ-Ausgabe:
"So kam es in dieser Präsidentenkür zwischenzeitlich zu eigentümlichen Bündnissen: Die SPD konnte jedenfalls glücklich sein, dass die um Bedeutung ringende FDP sich offen gegen einige Kandidaten aussprach, deren Ablehnung die Genossen schwerer hätte begründen können. Ähnliches galt für Norbert Lammert, der in der Öffentlichkeit beliebt ist, aber in seiner eigenen Partei zum Teil wenig geschätzt wird. So musste die SPD ihre Bedenken, der Mann habe zu viele 'ultramontane', also erzkatholische Mitarbeiter in seinem Umfeld, gar nicht erst offen aussprechen."
Hervorhebung von mir. Herr Lammert ultramontan? Seine Mitarbeiter erst recht erzkatholisch? Habe ich irgendetwas verpasst?
Freitag, 17. Februar 2012
Walter Mixa prügelt wieder...
... oder immer noch. Zumindest in der "Süddeutschen Zeitung". Das erfahren wir heute ganz nebenbei in einem Artikel der "Süddeutschen". Eigentlich soll es in dem Artikel um einen "Aufstand" im Bistum Augsburg gehen. Das Pikante: die Forderungen jener "Reformkreise" sind nicht neu. Eine kleine, aber lautstarke Minderheit wollte die Protestantisierung der Kirche schon vor Jahren vorantreiben. Einem Ansinnen, welchem sich Bischof Konrad Zdarsas Vorgänger mutig - und sehr erfolgreich - entgegenstellte.
Und Bischof Mixas Sturz aufgrund falscher Prügel- und Lügenvorwürfe - sogar die "Welt" hat die Vorgänge damals als "Kirchenintrige" entlarvt - wurde ja nicht zufällig von diesen Kreisen unter auffallender und wenig objektiver Schützenhilfe der "Süddeutschen" erreicht, garniert mit einem Auftritt Kardinal Lehmanns im ZDF-"heute journal", der ziemlich beispiellos ist und den man am besten aus dem kollektiven Gedächtnis streicht.
Und Bischof Mixas Sturz aufgrund falscher Prügel- und Lügenvorwürfe - sogar die "Welt" hat die Vorgänge damals als "Kirchenintrige" entlarvt - wurde ja nicht zufällig von diesen Kreisen unter auffallender und wenig objektiver Schützenhilfe der "Süddeutschen" erreicht, garniert mit einem Auftritt Kardinal Lehmanns im ZDF-"heute journal", der ziemlich beispiellos ist und den man am besten aus dem kollektiven Gedächtnis streicht.
Nicht zum ersten Mal fällt auf, dass diese Zeitung die Pressefreiheit missbraucht, um pure Demagogie in kirchlichen Fragen zu betreiben. Das ist nicht einfach nur ärgerlich, sondern auch sehr traurig. Wenn eine solch große Zeitung schon in diesen Fragen nachweislich vollkommen unseriös agiert, wie soll man ihr bei anderen Themen noch Glauben schenken?
Ein Blatt mit Qualitätsanspruch sollte solche Methoden nicht nötig haben!
Montag, 13. Februar 2012
Manchmal muss man schmunzeln...
... wenn man einen Gegenstand in der Hand hält und sich ausmalt, welche Vorgeschichte es dazu wohl gab. Ich bekam kürzlich Post aus Deutschland. Nicht nur, dass der Brief überfrankiert war: nein, die Marken waren so wüst auf den ganzen Umschlag verteilt, dass ich sofort an einen cholerischen Anfall ob der hohen Postgebühren denken musste. Und sofort stellte ich mir den Postbediensteten vor, der wütend mit dem Stempel auf dem Brief herumhämmert, um auch alle Marken zu entwerten. Und das Gesicht des Schweizer Postlers, der in Zürich zuerst diesen Brief in der Hand hielt, und verzweifelt einen Platz für Barcode und Zollaufkleber suchte.
Eigentlich schade, dass mein Basler Briefträger nicht auch noch einen Kommentar auf dem Umschlag hinterlassen hat. Etwas Platz wäre ganz am Rand noch frei gewesen...
Sonntag, 12. Februar 2012
Die vielfältigen Gnaden der Heiligen Messe
... fand ich gestern zufällig in einem älteren Buch in einer mir bis dato unbekannten allegorischen Darstellung. Gewiss, für manche mögen solche Bilder augenkrebsverursachend sein. Aber wer sich intensiv mit der Theologie der Liturgie (z. B. durch das Studium des Werkes De Divinis Officiis des Rupert von Deutz) befasst hast, wird ermessen können, wie gelungen dieses Bild inhaltlich ist. Es gibt viele Details zu entdecken, z. B. die Gläubigen, die erkennbar aus vielen Nationen hinzugeeilt sind...
Ich wünsche uns allen einen gesegneten Sonntag und
eine gute Andacht bei der Heiligen Messe heute!
Labels:
Liturgie,
Spirituelles
Standort:
Basel, Schweiz
Samstag, 11. Februar 2012
Justin und die tätige Teilnahme
![]() |
| Bildquelle: Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) |
Über das Missverständnis, die erstmals vom Hl. Pius X. im Motu Proprio "Tra le sollecitudini" eindringlich geforderte tätige Teilnahme - actuosa participatio - als Zwang zu begreifen, möglichst viele Leute müssten möglichst viel tun und dabei im Altarraum umhergeistern (was das glatte Gegenteil von dem ist, was der heilige Papst wollte, und was die Väter des II. Vaticanums fast wörtlich übernommen haben!), ist schon viel geschrieben, gesagt und gestritten worden. Ein sehr frühes Beispiel für die tatsächliche tätige Teilnahme der Gläubigen findet man bei Justin dem Märtyrer, der von ca. 100 bis 165 n. Chr. lebte. Hier ein Auszug aus der Ersten Apologie (Kapitel 67):
"An dem Tage, den man Sonntag nennt, findet eine Versammlung aller statt, die in Städten oder auf dem Lande wohnen; dabei werden die Denkwürdigkeiten der Apostel oder die Schriften der Propheten vorgelesen, solange es angeht. Hat der Vorleser aufgehört, so gibt der Vorsteher in einer Ansprache eine Ermahnung und Aufforderung zur Nachahmung all dieses Guten. Darauf erheben wir uns alle zusammen und senden Gebete empor.
Und wie schon erwähnt wurde, wenn wir mit dem Gebete zu Ende sind, werden Brot, Wein und Wasser herbeigeholt, der Vorsteher spricht Gebete und Danksagungen mit aller Kraft, und das Volk stimmt ein, indem es das Amen sagt. Darauf findet die Ausspendung statt, jeder erhält seinen Teil von dem Konsekrierten; den Abwesenden aber wird er durch die Diakonen gebracht.
Wer aber die Mittel und guten Willen hat, gibt nach seinem Ermessen, was er will, und das, was da zusammenkommt, wird bei dem Vorsteher hinterlegt; dieser kommt damit Waisen und Witwen zu Hilfe, solchen, die wegen Krankheit oder aus sonst einem Grunde bedürftig sind, den Gefangenen und den Fremdlingen, die in der Gemeinde anwesend sind, kurz, er ist allen, die in der Stadt sind, ein Fürsorger."Hervorhebungen von mir.
Das zur Mär, in der Messe hätten Laien früher - zur Zeit der Apostel gar - viel mehr getan und seien ständig in Aktion gewesen... Zu diesem Thema: more to come.
Labels:
Beliebte Irrtümer,
Liturgische Fragen
Standort:
Basel, Schweiz
Abonnieren
Posts (Atom)


